Auf der Homepage präsentieren sich die Bands nicht nur mit Aufnahmen ihrer Songs, Fotos und Songtexten, sondern auch mit eigens für den Wettbewerb produzierten Videoclips. „Zwar mussten wir das geplante Live-Finale im Hamburger LOGO aufgrund der aktuellen Corona-Situation absagen“, so Thorsten Börnsen, Organisator des Plattbeats-Wettbewerbs, „doch hoffen wir, mit dem Onlinevoting und den Bandvideos einen guten Ersatz gefunden zu haben. Einen Vorteil hat das diesjährige Prozedere, zumindest für das Netz-Publikum: Alle können sich beteiligen.“

 

Gleichwertig mit der Onlineabstimmung wird das Votum einer Jury in das Endergebnis eingehen. Zu ihr gehören in diesem Jahr Ulrike Stern von der Universität Greifswald, die plattdeutsch-friesische Singer-Songwriterin Norma Schulz, NDR-Welle-Nord-Redakteur Lornz Lorenzen und der niederländische Platt-Aktivist und Musiker Bert Kamping. Im Mittelpunkt ihrer Wertung steht neben der musikalischen Qualität der Beiträge vor allem der kreative Umgang mit der plattdeutschen Sprache. Ziel des Wettbewerbs ist schließlich unter anderem zu zeigen, wie gut Plattdeutsch und aktuelle Musik zusammenpassen.

 

Plattbeats ist ein Projekt des Zentrums für Niederdeutsch in Holstein. Die Schirmherrschaft hat der schleswig-holsteinische Parlamentspräsident Klaus Schlie inne. Partner sind das Hamburger Ohnsorg-Theater, die Universität Greifswald sowie der Bund für Heimat und Umwelt in Deutschland.